Julia-Katharina - Dein Wegweiser
1982 in Konstanz geborgen
Mutter eines erwachsenen Sohnes
Ex-Ehefrau eines wunderbaren Ex-Ehemanns
selbständige Immobilienkauffrau
10-jähriges Arbeitsfeld in einer öffentlichen Apotheke
2002 - MS-Diagnose im Alter von 19
2002 - 2016 erfolgreiche Verdrängung der eigenen Erkrankung
2016 - Gründung der Kontaktgruppe "die optiMiSten"
2016 - heute erfolgreiches weitergehen
2018 - Herzinfarkt
2018 - hirnentzündliche Erkrankung aufgrund eines Medikamentes
2020 - Ausbildung zum PEER-Counselor und systemischen Coach
2023 - Ausbildung zum spirituellen Coach
2023 - Ausbilder zum Hospitz-Begleiter
2023 - Gründung von [un]sichtbar dem Netzwerk für Genesungsbegleitung
und zwischendurch verschiedenste Workshops und Seminare zu Körper, Geist und Seele
In real bin ich nicht so strukturiert, wie es hier scheinen mag *lach*
Einen kleinen Einblick in meine Geschichte
Ich selbst wurde vor über 20 Jahren, im Alter von 19, mit der Diagnose “Multiple Sklerose” aus
einer neurologischen Fachklinik entlassen und war mit dem, was eine solche Botschaft mit sich bringt -allein- Natürlich hatte ich Familie, Freunde, Ärzte und das liebe Internet (dieses war damals nicht annähernd so gut bestückt, wie heute) an meiner Seite – jedoch nicht einen einzigen Menschen, der verstehen und mitfühlen konnte, was hier über mir zusammenbricht. Was es bedeutet, nicht und niemals wieder gesund zu sein (dies waren meine damaligen Informationen! - heute habe ich ein anderes Denken über Krankheit und Gesundheit) und nicht zu wissen, was diese Diagnose mit mir machen wird. Niemand, dem ich persönlich Fragen stellen konnte.
Eine Hand... – das hätte ich gebraucht. Jemanden, der mir (im Alter von 19, also noch im Kükenstatus) sagt "Du musst Dich nicht verstecken". Jemand der mir erklärt, dass nicht ich das Problem bin, sondern die Gesellschaft, die mit “Anderem”, als dem “Normalen” nicht umgehen kann.
Dass ich die ersten 14 Jahre meiner Erkrankung alleine war, niemanden, der ebenso anders ist, wie ich - dies war Mitursache für meine äußerst schwere und langwierige Krankheitsverarbeitung - noch heute bin ich fassungslos, was damals in unserem “Gesundheitssystems” mit mir passierte.
Ja, es gibt einige Beratungsstellen quer in Deutschland verteilt. Pharmafirmen belagern Betroffene, sobald sie ihre Telefonnummer haben. Hier sind im besten Fall Psychologen und Sozialarbeiter am anderen Ende der Leitung. Wenn man viel Glück hat, mit eigener Erfahrung.
Auf Augenhöhe
Mein großer Vorteil in unseren Gesprächen ist es, dass ich ohne viele Worte verstehen und mitfühlen kann. Weiterhin habe ich durch meine große Erfahrung von Krankheit und Genesung einen großen Schatz an Erfahrungen und Wissen, welche ich weitergeben möchte.
Das Wichtigste aber ist, dass ich heute davon überzeugt bin, dass jeder selbst für seine Gesundheit, seinen Genesungsweg, seine Heilungen verantwortlich ist - vor allem jedoch, dass wir Gesundheit in uns tragen.
Ich glaube schon lange nicht mehr an unheilbar. Die MS ist bei mir gestoppt – vielleicht ist sie auch bereits geheilt.
Wenn Du mich kennenlernst, lernst Du eine junge Frau kennen, die bereits eine Vielzahl der 1000 Gesichter der Multiplen Sklerose kennengelernt hat und mit einigen davon gelernt hat zu leben. Mit einigen Gesichtern kämpfe ich, weiß aber insgeheim, dass mein Sturkopf bei einigen nachgeben werden muss. Dann hab ich es aber wenigstens versucht und! ich will und werde nicht jede Grenze hinnehmen – denn! mein Wille hat mir bereits viele Male bewiesen, dass ich mit ihm oft ein ganzes Stück weiterkomme, als es mir von “Außen” prophezeit wurde.
Heißt: glaubt nicht alles, was euch gesagt wird.
Schreib mir oder ruf mich an
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